Am 6. März haben 25 Unternehmen an die Bundesregierung appelliert, am beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien festzuhalten. »Mit den Vorhaben, wie sie nun im Rahmen des Netzpakets oder der Eckpunkte eines Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgestellt wurden, verliert die Bundesregierung die Ziele und Chancen der Energiewende aus den Augen. Sie gefährden bestehende Investitionen und Arbeitsplätze«, heißt es in dem auf der Website von Bündnis 90/Die Grünen veröffentlichten Appell. Die Partei teilte mit, den Text nicht zu verantworten; er gehe auf die beteiligten Unternehmen selbst zurück.
»Ausreichend günstiger sauberer Strom ist die Grundlage für wirtschaftliche Erholung, Energiesicherheit, neue Investitionen und die Ansiedlung innovativer Branchen in Deutschland. Heben Sie mit klugen Reformen Effizienz- und Kostenpotenziale – ohne die Energiewende als zentralen Hebel für bezahlbare Energie zu schwächen«, heißt es weiter. Bis zum Redaktionsschluss dieses Newsletters (9. März, 15 Uhr) war die Zahl der Unternehmen auf 3.302 gestiegen.
Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem die EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, die Green Planet Energy eG und die Naturstrom AG. Der Appell findet inzwischen Unterstützung weit über die Erneuerbaren-Energien-Branche hinaus. Unter den Unterzeichnern befinden sich nun auch Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Taxibetriebe, Massagepraxen, Restaurants und Schreinereien. Auch Privatpersonen können den Appell unterstützen. Zum Redaktionsschluss lag die Zahl der privaten Unterstützer bei 21.016.
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