Der gemeinsame Appell »Netzpaket gefährdet dezentrale Energiewende« von Bündnis Bürgerenergie (BBEn), Deutscher Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) stößt auf breite Resonanz: Seit der Veröffentlichung am 20. Februar haben sich mehr als 250 Genossenschaften, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Initiativen dem Appell angeschlossen. Dies teilt die DGS mit.
»Zahlreiche Organisationen senden ein klares Signal: Die Bürgerenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Und sie braucht jetzt verlässliche politische Rahmenbedingungen. Wer Investitionssicherheit schwächt oder neue Unsicherheiten schafft, gefährdet regionale Wertschöpfung, gesellschaftliche Teilhabe und das Engagement Tausender Menschen vor Ort«, erklärt Harald Uphoff, Vorstand des BBEn.
Die Initiatoren des Appells sehen ihre Befürchtungen durch die aktuellen Entwicklungen bestätigt. Neben der Debatte um ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) sorgt ein geleakter Arbeitsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes für zusätzliche Verunsicherung – aus Sicht der Initiatoren ein kumulatives Risiko für die Investitionsbereitschaft und die Planungssicherheit vor Ort sowie ein Druck auf die Bürgerenergie, den Mittelstand und die Kommunen.
Die Verbände kündigen an, ihre Forderungen gemeinsam mit den Mitzeichnenden an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu übergeben. Weitere Organisationen können den Appell noch bis zum 8. März unterstützen.
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