Auf dem Treffen des Französisch-Chinesischen Wirtschaftsrats, das am 4. Dezember in Peking stattfand, haben der chinesische Solarkonzern Trinasolar und das französische Solarunternehmen HoloSolis eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Wie Trinasolar mitteilt, wird das Unternehmen einen nicht näher genannten Betrag in die geplante Solarfabrik von HoloSolis investieren. »Trinasolar wird als Schlüsselpartner an der Projektinvestition und -entwicklung beteiligt sein und spezialisierte Beratungsdienstleistungen für eine qualitativ hochwertige Umsetzung bereitstellen, um die Kooperationsmöglichkeiten und das strategische Potenzial zwischen China und Europa im Bereich der umweltfreundlichen Fertigung weiter zu vertiefen«, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
Diese Ankündigung erfolgt wenige Wochen, nachdem beide Unternehmen eine Technologiepartnerschaft bekannt gegeben hatten. Die im September unterzeichnete Patentlizenzvereinbarung berechtigt HoloSolis zur Nutzung der TOPCon-Solarzellentechnologie (Tunnel Oxide Passivated Contact) von Trinasolar. Laut Trinasolar gewährt das Abkommen HoloSolis das Lizenzvertragsrecht für das weltweit anerkannte TOPCon-Patentportfolio von Trinasolar für Europa. In der geplanten HoloSolis-Fertigungsstätte im ostfranzösischen Hambach (Département Moselle) sollen künftig fünf Gigawatt Solarmodule pro Jahr produziert werden. Mit einer Gesamtinvestition von fast einer Milliarde Euro sollen rund 2.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen werden.
© PHOTON


