Der chinesische Modulhersteller Trinasolar wird den Infrastrukturentwickler MaxSolar für fünf Solarprojekte in Deutschland mit insgesamt 74 MW seiner neuen Doppelglas-Module Vertex N G3 beliefern. Laut Trinasolar markiert die Vereinbarung den Wechsel auf die neueste Modulgeneration. Die Baureihe umfasst zwei Varianten, die für großflächige Dach- und Utility-Installationen entwickelt wurden. Das Modell NEG21C.20Q liefert bis zu 760 Watt bei einem Wirkungsgrad von 24,5 Prozent. Das Modell NEG19RC.20Q liefert bis zu 670 Watt bei einem Wirkungsgrad von ebenfalls 24,8 Prozent und ist für 1P-Trackersysteme optimiert. Die Auslieferung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Die Plattform basiert auf der dritten Generation der n-Typ-i-TOPCon-Ultra-Zelltechnologie von Trinasolar und führt ein Quarter-Cut-Zelldesign ein. Dieses ersetzt die bei früheren Modulgenerationen eingesetzte Half-Cut-Architektur. Niedrigere Ströme und die damit einhergehenden niedrigeren ohmschen Verluste innerhalb des Moduls tragen zu einer höheren Leistung und einem verbesserten thermischen Verhalten bei.
Die Module verfügen über eine Bifazialität von 85 Prozent und einen für TOPCon-Zellen typischen Temperaturkoeffizienten von -0,26 %/°C. Die jährliche Degradationsrate gibt Trinasolar mit 0,35 Prozent an. Die Leistungsgarantie beträgt 30 Jahre.
Die aktuelle Vereinbarung baut auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen MaxSolar und Trinasolar auf. In den vergangenen fünf Jahren hat MaxSolar Module mit einer Gesamtkapazität von 1,55 GW von Trinasolar bezogen.
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