Die Tesvolt AG, ein Hersteller von Speichersystemen mit Sitz in der Lutherstadt Wittenberg, bringt einen neuen Speichercontainer mit einer Kapazität von fünf Megawattstunden auf den Markt. Der »Tallon« enthält Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die Tesvolt eigenen Angaben zufolge aus Asien bezieht. Die in den Speicher integrierte Batterieparksteuerung ist eine Eigenentwicklung und soll laut Tesvolt eine »deutlich höhere Sicherheit gegenüber Cyberangriffen« bieten. Zur Sicherheit soll auch die Kompatibilität mit europäischen Wechselrichtern von SMA oder der spanischen Power Electronics beitragen. Um Manipulationen von außen abzuhalten, erfolgen alle Datenverbindungen des Batterieparkreglers »Tesvolt Energy Controller EZA pro L« über das Internet über spezifische VPN-Tunnel. Zusätzlich sind Datenverbindungen nach außen nur als Einbahnstraße ausgelegt und der Anlagencontroller ist durch eine spezielle Hardware vor direkten Zugriffen aus dem Internet geschützt.
Kunden können zwischen einem, zwei oder mehreren DC-Abgängen pro Container wählen und so die Batteriespeicher flexibel auf mehrere Wechselrichter verteilen. Außerdem kann die Speicherkapazität so auch nachträglich noch erweitert werden. Tesvolt gibt eine Garantie von 15 Jahren.
Eine weitere Besonderheit ist das One-Stop-Shop-Modell von Tesvolt für Stadtwerke. Das bedeutet, dass Stadtwerke alles aus einer Hand erhalten: vom Speicher über Planung, Installation, Betrieb und Monitoring bis zur Stromvermarktung. »Wir stellen Stadtwerken nicht nur den Batteriecontainer hin, sondern begleiten sie auf dem gesamten Weg zum wirtschaftlichen Batteriepark, auch beim Betrieb. Das klingt gar nicht so besonders, aber das macht bisher niemand sonst«, sagt Sebastian Jänig, Leiter des Bereichs Großspeicherprojekte bei Tesvolt.
Tesvolt präsentiert den Speichercontainer Tallon vom 10. bis 12. Februar auf der Energiemesse E-World in Essen.
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