Die Tesvolt AG aus Lutherstadt Wittenberg hat auf der EES in München ihre neue Batteriespeicherlösung »Tesvolt Taytan« mit LFP-Zellen vorgestellt. Das System besteht aus Batteriemodulen, die ohne externe Verkabelung zusammengesteckt werden. Jedes Batteriemodul verfügt über eine Speicherkapazität von 6,25 kWh. Je nach gewünschter Speicherkapazität werden drei bis zehn Module gestapelt. Über einen Wechselrichter können bis zu vier Batteriespeicher parallel betrieben werden. Der Batteriespeicher benötigt keine aktive Kühlung. Der Speicher kann bei Temperaturen von minus 20 bis 50 Grad betrieben werden und ist für den Außeneinsatz geeignet. Die Leistungsgarantie beträgt zwölf Jahre.
Die Batteriemodule für den neuen Stromspeicher werden von Tesvolt in Wittenberg hergestellt. Das Batteriesystem ist für den Betrieb mit verschiedenen Wechselrichtern ausgelegt und soll durch den Einbau von Infineon-Chips auch gegen Cyber-Angriffe sicher sein. Die Produktion soll noch in diesem Jahr anlaufen.
»Obwohl der neue Speicher in Deutschland produziert wird, spielt er preislich im selben Feld wie vergleichbare chinesische Speicher. Das schaffen wir, weil wir in unserer neuen Gigafab in Wittenberg in hoher Stückzahl produzieren können und ausgeklügelte Fertigungsprozesse entwickelt haben«, erklärt Simon Schandert, CTO und Mitgründer der Tesvolt AG. »Ein großer Vorteil, den wir gegenüber chinesischen Speicheranbietern haben: wir bieten Vor-Ort-Service und haben auch alle Ersatzteile direkt in Wittenberg.«
In Österreich werden Projekte mit Batteriespeichern aus europäischer Produktion ab 23. Juni um bis zu 20 Prozent höher gefördert.
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