Die Talanx-Versicherungsgruppe investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in eine 25-Megawatt-Solaranlage in einem stillgelegten Steinbruch von Heidelberg Materials am Standort Hannover. Etwa 60 Prozent des erzeugten Stroms werden im Rahmen einer langfristigen Direktlieferung das Produktionswerk von Heidelberg Materials unmittelbar versorgen. Dies teilte die Talanx-Gruppe mit. Es ist das erste Projekt einer langfristigen Projektpipeline, mit der nicht mehr bergwerklich genutzte Abbauflächen des Baustoffunternehmens für die Produktion von Solarstrom genutzt werden sollen. Weitere Projekte an anderen Standorten von Heidelberg Materials in Deutschland sind bereits in Planung.
Das Projekt wird partnerschaftlich mit Heidelberg Materials, einem weltweit tätigen Baustoffunternehmen, sowie mit WI Energy umgesetzt. Letztere übernehmen die langfristige Betriebsführung der geplanten Projekte. Das Investment der Talanx-Gruppe erfolgt über Ampega Asset Management, ein Tochterunternehmen der Talanx AG mit Sitz in Köln.
»Mit diesem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unserer ESG-Ambitionen und unterstützen Heidelberg Materials dabei, seinen CO₂-Fußabdruck über eine nachhaltige Eigenstromproduktion zu reduzieren«, sagt Thomas Mann, Sprecher der Geschäftsführung von Ampega. »Das Projekt bietet neben bestehenden Netzanschlüssen und einer hohen Skalierbarkeit zudem die Möglichkeit, andere Technologien wie Batteriespeicher in die Investitionslogik zu integrieren.«
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