In der Bamberger Südflur haben die Bauarbeiten für die größte Photovoltaikanlage Bambergs begonnen. Dies teilen die Stadtwerke Bamberg mit. Ab Ende des Jahres soll hier Ökostrom für umgerechnet 4.500 Haushalte produziert werden. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich finanziell an dem Millionenprojekt für die Energiewende zu beteiligen.
Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey und Ulrich Geis, Geschäftsführer der Energieallianz Bayern, den Startschuss für das Energiewende-Projekt in der Südflur. Bei der Realisierung von Ökostromprojekten kooperieren die Stadtwerke mit der Energieallianz Bayern, einem Verbund aus 49 überwiegend bayerischen Stadtwerken und Energieversorgern. Generalunternehmer beim Bau der Photovoltaikanlage ist das Unternehmen IBC Solar aus Bad Staffelstein.
Auf der Fläche entlang des Rhein-Main-Donau-Kanals haben die Stadtwerke bisher mit einer großen Pappelplantage Biomasse für die Strom- und Wärmeerzeugung gewonnen, unter anderem für das Passivhaushallenbad Bambados. Mit der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage wird die regenerative Energieausbeute im Wasserschutzgebiet auf über zwölf Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr gesteigert. Unter den Solarmodulen wird eine Saatenmischung mit heimischen Wildkräutern ausgebracht. Die zwölf Hektar große Fläche soll mit Schafen beweidet werden.
Bürgerinnen und Bürger können sich mit Beträgen zwischen 500 und 10.000 Euro an dem Klimaschutzprojekt beteiligen. Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beträgt zehn Jahre und die Zinsen in Höhe von 2,65 Prozent werden jährlich im September ausgezahlt. Zeichnungsbeginn für die »Sonnenscheine« ist der 1. Juli.
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