Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat das Düsseldorfer Unternehmen SPIE damit beauftragt, Photovoltaikprojekte auf Bundesliegenschaften in Nord- und Ostdeutschland umzusetzen. Wie SPIE mitteilt, werden derzeit über 300 Gebäude in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf ihre Eignung für Photovoltaikanlagen geprüft. Für ausgewählte Liegenschaften wird zudem der Einsatz von Batteriespeichern untersucht, um überschüssig erzeugten Solarstrom zeitversetzt nutzen zu können. Darüber hinaus ist SPIE für die technische Betriebsführung und Wartung der Anlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren ab Abnahme verantwortlich. Die Umsetzung an geeigneten Standorten soll schrittweise bis 2030 erfolgen.
»Wir setzen zahlreiche Photovoltaikprojekte parallel um und treffen dabei auf sehr unterschiedliche bauliche Voraussetzungen. Um sicherzustellen, dass die PV-Anlagen zuverlässig in Betrieb gehen und langfristig funktionieren, passen wir Dächer und elektrische Infrastrukturen gezielt an«, sagt Julian Merz, Geschäftsführer der SPIE MBG, einem Unternehmen von SPIE Germany Switzerland Austria.
Die BImA ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes. Sie deckt unter anderem den Grundstücks- und Raumbedarf der Bundesressorts durch Flächen und Gebäude im eigenen Bestand sowie durch Neubau, Kauf oder Anmietung. Dazu zählen nahezu alle Dienstliegenschaften des Bundes, darunter Verwaltungsgebäude der Ministerien sowie Standorte des Technischen Hilfswerks und des Zolls.
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