Die vier Stromanbieter Rabot Energy, Tibber, Octopus Energy und Ostrom haben im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der Smart Meter Initiative den Smart Meter Atlas vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Tool, das erstmals quartalsweise zeigt, wie der Pflichtrollout in allen deutschen Netzgebieten vorankommt. Demnach liegt die bundesweite Smart-Meter-Quote zum zum Ende des dritten Quartals 2025 bei nur 3,8 Prozent.
Bei Pflichteinbaufällen wurden 20,2 Prozent erreicht, womit das Ziel von 20 Prozent für das Jahr 2025 knapp erreicht wurde, teilt Rabot Energy mit. Die zehn größten Netzbetreiber im Land haben demnach Smart-Meter-Quoten zwischen 20 und 38 Prozent erreicht. Am besten schneidet Stromnetz Berlin ab mit einer Quote von 37,6 Prozent. Kleinere Betreiber hinken mit durchschnittlich 8,2 Prozent deutlich hinterher. Drei Betreiber haben bereits 100 Prozent Abdeckung erreicht: die Gemeindewerke Wendelstein KU, die Raubling Papier GmbH und die Stadtwerke Lübz GmbH.
Alle Daten basieren auf den aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur (BNetzA) für das dritte Quartal 2025. Analysiert wird die Rollout-Quote intelligenter Messsysteme (iMSys) bei Pflichteinbaufällen durch grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB). Nicht enthalten sind Pflichteinbaufälle für PV-Anlagen mit mehr als sieben Kilowatt Leistung, da für diese keine spezifischen Rollout-Quoten festgelegt wurden. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben Installationen durch wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) sowie sämtliche freiwillige Einbaue.
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