Der Energieversorger Energie AG Oberösterreich hat heute den Bau einer Agri-PV-Anlage in Pennewang bekannt gegeben. Die nachgeführte Anlage mit einer Leistung von 14,4 Megawatt und einer erwarteten Jahresstromproduktion von 18,9 GWh soll im Frühjahr 2027 den Betrieb aufnehmen. Laut Energie AG werden mehr als 75 Prozent der Fläche weiterhin zur ackerbaulichen Bewirtschaftung genutzt. Es handelt sich um die bislang größte Agri-PV-Anlage des Unternehmens.
»Mit der Agri-PV-Anlage in Pennewang stärken wir die Stromerzeugung vor Ort und setzen ein klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Projekte wie dieses verbinden Klimaschutz mit langfristiger Versorgungssicherheit«, sagt Leonhard Schitter, CEO der Energie AG (rechts im Bild).
»Die Lage der Fläche ist optimal und die Auswirkungen auf das Umfeld sind gering. Durch das Agri-PV-Konzept kann die Fläche auch weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden, was uns als Gemeinderat ein großes Anliegen war. Das Agri-PV-Konzept hat uns als Gemeinde überzeugt«, betont Franz Waldenberger, Bürgermeister von Pennewang und Präsident der oberösterreichischen Landwirtschaftskammer (links im Bild).
Die Energie AG will eigenen Angaben zufolge bis 2035 insgesamt vier Milliarden Euro in die erneuerbare Energiezukunft investieren, davon etwa 300 Millionen Euro für den Bau von PV-Eigenerzeugungsanlagen. Konkrete Projekte sind die bereits im Bau befindlichen Agri-PV-Anlagen in Schalchen (6 MW) und Neuhofen an der Krems (3 MW). Die Inbetriebnahme beider Anlagen ist für Herbst 2026 geplant.
© PHOTON


