Österreich: Illwerke passen Solarvergütung an Marktpreise an

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Der österreichische Energieversorger Illwerke VKW AG kündigt an, die Einspeisevergütung für Solarstrom schrittweise auf variable, marktorientierte Tarife umzustellen. Hintergrund sei der starke Ausbau der Photovoltaik in der Region Vorarlberg, der zu Stromüberschüssen und sehr niedrigen oder sogar negativen Strompreisen am Großhandelsmarkt führe, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Kunden, die ihren Einspeisetarif 2025 oder früher abgeschlossen haben, müssen aktiv auf den neuen Tarif umsteigen, um auch weiterhin eine Vergütung für die eingespeiste Energie zu erhalten. Die betroffenen Anlagenbetreiber sollen im Juni schriftlich über das Umstiegsangebot informiert werden.

Wer in den neuen Einspeisetarif »Flex mit Fixpreis 2027« wechselt, bleibt bis einschließlich dem 31. Dezember 2026 im aktuellen PV-Einspeisetarif, so die Illwerke. Vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2027 gilt dann ein Fixpreis von sieben Cent je Kilowattstunde für die gesamte eingespeiste Energiemenge. Ab dem 1. Januar 2028 erfolgt die Vergütung im Einspeisetarif Flex mit monatlicher Preisanpassung.

»Die Werte für eingespeisten Sonnenstrom und für bezogenen Strom zu anderen Zeiten entwickeln sich immer stärker auseinander. Wenn mittags sehr viele PV-Anlagen gleichzeitig einspeisen, ist der Marktpreis deutlich niedriger als zu Zeiten mit hoher Nachfrage und geringer Erzeugung«, begründet Quido Salzmann, Vorstandsmitglied der Illwerke das Vorgehen.

Die Illwerke VKW empfehlen ihren PV-Kunden, den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Sonnenstroms zu optimieren. »Jede Kilowattstunde, die direkt im eigenen Haushalt verbraucht wird, muss nicht aus dem Netz bezogen werden. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der veränderten Marktbedingungen und der stark gestiegenen PV-Erzeugung ein wichtiger Hebel«.

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Pressemitteilung IHK

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