In einem Online-Beitrag erläutert der TÜV-Verband, wie eine PV-Anlage ausgerüstet sein muss, um sie bei einem Stromausfall zur Selbstversorgung sicher nutzen zu können. Der Beitrag endet mit einer kurzen Checkliste, die aufzeigt, worauf Anlagenbetreiber achten sollten.
»Photovoltaik-Anlagen müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen, damit sie Notstrom liefern können und ein sicherer Betrieb gewährleistet ist«, sagt Hermann Dinkler, Experte für Brand- und Explosionsschutz beim TÜV-Verband. Dabei komme es auf eine fachgerechte Installation an, um Risiken zu reduzieren. Dinkler: »Fehlerhafte Installationen können Brände oder Stromschläge verursachen und damit Menschen in Gefahr bringen.«
Der TÜV-Verband rät, die Notstromversorgung mit einer größeren PV-Anlage von einem Fachbetrieb planen und installieren zu lassen. »Die Nachrüstung bestehender Anlagen ist grundsätzlich möglich, aber aufwändig und nicht ganz billig, da zentrale Komponenten ersetzt oder erweitert werden müssen«, sagt Dinkler. Notstromlösungen unterliegen gesetzlichen und normativen Vorgaben, unter anderem den VDE-Normen VDE-AR-N 4105 für den sicheren Netzanschluss, DIN VDE 0100-551 für Schutzmaßnahmen sowie DIN VDE 0100-712 für PV-spezifische Anforderungen. Darüber hinaus müssen die Anlagen vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber registriert werden. Dinkler: »Bei der Auswahl von Solarkits, PV-Anlagen und Einzelgeräten sollten Verbraucher auf Prüfzeichen von unabhängigen Prüforganisationen wie dem TÜV achten.«
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