Das Münchner Softwareunternehmen Furo hat eine Finanzierungsrunde über vier Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) abgeschlossen. Laut einer Mitteilung des Unternehmens fließt das Kapital in die Weiterentwicklung der Software, die Skalierung in weitere europäische Märkte und den Ausbau des Teams. Die Runde wird vom US-Investor TQ Ventures angeführt, außerdem sind außerdem sind Neo, das VC von Sheryl Sandberg (Sandberg Bernthal Venture Partners), und CDTM Venture Capital beteiligt.
Die Plattform prognostiziert Strompreise und Wetter bis zu 48 Stunden im Voraus, optimiert auf dieser Grundlage den Betrieb der Speicher in Echtzeit und vermarktet ungenutzte Kapazitäten im Energiehandel. Furo vertreibt seine Plattform über Installateure, Projektentwickler, Speicherhersteller und Energieversorger. Über 800 Unternehmen nutzen sie an mehr als 6.000 Standorten in Deutschland und Europa. Das Unternehmen verspricht seinen Kunden eine Reduzierung der Stromkosten von bis zu 40 Prozent.
»Unsere Kunden haben keine Batterie gekauft, um eine Technologie zu besitzen, sondern um ihre Stromrechnung zu senken. In einem der volatilsten Strommärkte der Welt entscheidet darüber die Software, nicht die Hardware. Genau deshalb haben wir Furo gegründet«, sagt Lena Sophia Voß, Co-Founderin von Furo.
Furo wurde 2025 als Lumera Energy von Lena Sophia Voß, Leonie Wagner und Simon Wittner gegründet, die sich im gemeinsamen Masterprogramm am Center for Digital Technology and Management (CDTM) der LMU München und der Technischen Universität München kennenlernten.
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