Die Fenecon GmbH aus Deggendorf hat den in ihrem Energiemanagementsystem (FEMS) integrierten Energiefahrplan überarbeitet. Anwender von Fenecon-Speichern können nun von einem höheren Einsparpotenzial profitieren, so das Unternehmen. Hierzu wurden präzise Wetterprognosedaten integriert und die Verbrauchsprognose um eine Mustererkennung der vergangenen Tage erweitert. Um den Verbrauch entsprechend einzuordnen, erkennt das System nun, ob es sich um einen Werktag, einen Wochenendtag oder einen Feiertag handelt. In den Energiefahrplan lassen sich steuerbare Verbraucher wie bidirektionale Wallboxen, Wärmepumpen oder Heizstäbe integrieren.
Zudem können jetzt auch variable Netzentgelte mit Standard-, Hoch- und Niedertarifzeiten in FEMS hinterlegt werden. Reduzierte Niedertarif-Stromnetzentgelte können seit April 2025 genutzt werden. Sie werden von jedem Netzbetreiber nach Tageszeit und typischer Netzauslastung festgelegt. Ihre Nutzung ist sowohl in Verbindung mit dynamischen Strompreisen als auch mit klassischen Verträgen mit festem Strompreis möglich. Dafür müssen Installateure für ihre Kunden das neue Modul 3 (§ 14a EnWG), das jeder Stromanbieter anbieten muss, bei diesem aktivieren.
Mithilfe der »FEMS App Shelly DIY« können Fenecon-Speicherbesitzer die Daten von Shelly-Steckern in ihr FEMS einbinden. Über die Stecker lassen sich nicht nur der Energieverbrauch von Geräten wie Wasserboilern, Waschmaschinen, Trocknern, Kühlschränken, Whirlpools und vielen mehr, sondern auch die Stromerzeugung von Balkon-PV-Anlagen erfassen. Die App steht ab dem 1. Dezember im FEMS Appstore zum Download bereit.
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