Meyer Burger: Verhandlungen mit Investoren verzögern sich weiter, Gehälter nur noch diesen Monat gesichert

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Die Meyer Burger Technology AG hat bei der SIX Exchange Regulation AG eine weitere Fristverlängerung zur Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2024 beantragt. Mit einem Entscheid rechnet das Unternehmen bis Mitte August. Ein vorheriger Entscheid hatte die Frist bis zum 31. Juli gesetzt.

Das Unternehmen verhandelt aktuell noch immer über eine Restrukturierung und ist eigenen Angaben zufolge weiterhin mit verschiedenen Parteien über Teilverkäufe im Gespräch. Weitere Details gibt das Unternehmen nicht bekannt. Laut Meyer Burger können sich die Verhandlungen bis zu ihrem Abschluss erheblich auf den Geschäftsbericht 2024 auswirken, da sie die darin enthaltenen Bewertungen und Finanzkennzahlen stark beeinflussen.

Meyer Burger hatte am 31. Mai für seine deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet. Betroffen sind die Meyer Burger (Industries) GmbH und die Meyer Burger (Germany) GmbH. Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte Ende Juli über die Nachrichtenagentur dpa verbreiten lassen, dass die Resonanz auf den Investorenprozess gut sei und es eine Reihe von Interessenten gäbe. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten am Standort Bitterfeld-Wolfen (Meyer Burger Industries) und in Hohenstein-Ernstthal (Meyer Burger Germany) sind über das Insolvenzgeld bis Ende August gesichert.

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