Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Metrify hat in Zusammenarbeit mit Anbietern von Home-Energy-Management-Systemen (HEMS) eine lückenlose Steuerungskette für Energieanlagen entwickelt. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber können auf Wunsch von Haushalten den Messstellenbetrieb übernehmen, obwohl vor Ort grundsätzlich ein anderer Betreiber zuständig ist.
Basierend auf dem Branchenstandard EEBUS wurde in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Consolinno, Enpal (Metrify-Muttergesellschaft), GridX, Kiwigrid, Solar Manager, Viessmann sowie Clever-PV in Kombination mit dem »EnergyLink One« von Spine ein skalierbarer Prozess für Installation, Kopplung und Inbetriebnahme entwickelt. EEBUS ist ein herstellerübergreifender, offener Kommunikationsstandard für das intelligente Energiemanagement im Internet der Dinge (IoT) und im Smart Grid.
Mit der gemeinsam geschaffenen Lösung sollen tausende Gerätemodelle steuerungspflichtiger Wärmepumpen, Wallboxen, Speicher und PV-Anlagen unterschiedlichster Hersteller Zugang zum Energiemarkt erhalten und ins Netz eingebunden werden, so Metrify.
Die Home-Energy-Management-Systeme der Partner bzw. lokale Energie-Gateways wie der »EnergyLink One« übersetzen dabei zwischen den Geräten im Haushalt und der Steuerungsinfrastruktur von Metrify, die aus Smart Meter und Steuerungseinrichtung besteht. Die netzdienliche Steuerung wird dabei über Metrify umgesetzt, die marktliche Steuerung erfolgt gemäß den Vorgaben des Kunden über das jeweilige HEMS.
»Das intelligente Messsystem in Kombination mit Steuerungseinrichtung und HEMS macht Millionen Anlagen sichtbar, steuerbar und flexibel. Gemeinsam mit unseren Partnern bauen wir diese Infrastruktur auf, um am Netzanschluss gezielt nach Netz- und Marktsituation steuern zu können. Damit zeigen wir: Der Steuerrollout funktioniert und ein digitales, optimiertes Energiesystem mit Netzstabilität und hoher Kundenakzeptanz ist möglich«, erklärt Georg Gaiser, Senior Vice President von Metrify.
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