Die Meteocontrol GmbH hat letzte Woche auf der Messe »The smarter E Europe« ihre neue Lösung für die Steuerung, das Monitoring und das Energiemanagement von PV-, Batteriespeicher- und Hybridanlagen vorgestellt. Die Plattform »Bluelog Neo« richtet sich an EPCs, IPPs, Anlagenbetreiber und O&M-Dienstleister. Laut Meteocontrol verbindet sie hohe Rechenleistung, integrierte Cybersicherheitsfunktionen und flexible Software-Lizenzierung für Anwendungen in den Bereichen Anlagenüberwachung, Regelung und Energiemanagement. Die Plattform unterstützt bis zu 100 angebundene Geräte für das Monitoring, auch im aktiven Power-Control-Betrieb.
»Die Energiewende tritt in eine neue, anspruchsvolle Phase ein«, sagt Stijn Stevens, Managing Director und CTO der Meteocontrol GmbH. »Der Ausbau erneuerbarer Energien bleibt entscheidend, aber die zentrale Herausforderung verschiebt sich: Anlagen müssen sicher gesteuert, netzkonform betrieben, mit Speichern und weiteren Technologien kombiniert und über ihren gesamten Lebenszyklus effizient gemanagt werden. Bluelog Neo ist unsere Antwort für diese nächste Entwicklungsstufe der erneuerbaren Energieinfrastruktur.«
Kern der Plattform sind eine leistungsfähigere Hardwarearchitektur und ein internes A/B-System für ausfallsichere Software-Updates. Dadurch können Power-Control-, Monitoring- und Energiemanagement-Funktionen in einem Gerät verarbeitet werden. Die Plattform wird zudem auf künftige regulatorische Anforderungen vorbereitet. Die Zertifizierung gemäß IEC 62443-4-2 erfolgt im ersten Quartal 2027, die Compliance zum ‚Cyber Resilience Act‘ wird ebenfalls 2027 erreicht.
Bluelog Neo wird voraussichtlich im vierten Quartal 2026 verfügbar sein.
© PHOTON


