Die Messe Friedrichshafen hat am 24. Februar eines der größten Photovoltaik-Dachprojekte in der Bodenseeregion offiziell in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen mitteilt, beträgt die Gesamtleistung der auf zehn Messehallen verteilten Anlage 5,5 Megawatt. Zusätzlich wurde eine Batteriekapazität von 2,2 Megawattstunden installiert. Der erzeugte Solarstrom wird vorrangig auf dem Messegelände genutzt, überschüssige Energie wird ins regionale Netz eingespeist.
»Technisch handelt es sich um eine hochleistungsfähige Anlage, die einen Großteil des Strombedarfs der Messe selbst abdeckt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den ambitionierten Bauzeitenplan einhalten konnten und das Projekt mit den vorgesehenen 7,5 Millionen Euro rund zehn Prozent günstiger als ursprünglich geplant realisiert haben«, erklärt Roman Bodenmüller, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen Energie Projektgesellschaft mbH.
Auch die Stadt Friedrichshafen würdigt das Projekt als wichtigen Impuls für die Region. »Diese Anlage ist bewusst erheblich größer dimensioniert, als es die Messe allein benötigen würde. Zwei Drittel der erzeugten Menge grünen Stroms liefert die Messe an Stadt sowie Region und zahlt damit unmittelbar auf unsere Klimaziele ein«, sagt Simon Blümcke, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen.
Die Photovoltaik-Dachanlage wurde gemeinsam mit Projektpartnern aus der Region umgesetzt. Die Planungsleistungen übernahm das Ingenieurbüro Kienle aus Ostrach, die Firma Gramm aus der direkten Nachbarschaft der Messe Friedrichshafen war für die Dachertüchtigung verantwortlich. Die Hauptverantwortung für die Projektausführung lag bei der Firma Reimer Elektrotechnik aus Neu-Ulm. Als Experte und Partner für Energielösungen war zudem die Zeppelin Power Systems involviert.
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