Die marokkanische Regierung hat am Wochenende Pläne zum Bau einer Produktionsanlage für »grünes Polysilizium« bekannt gegeben. Die Fabrik mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen soll in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Unternehmen GPM Holding SA, das im Bereich erneuerbare Energien tätig ist, im Industriegebiet El Ouatia in der Nähe der südlichen Stadt Tan-Tan entstehen. Durch das Projekt werden 1.500 direkte und über 2.000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Laut dem Ministerium sollen 85 Prozent des Siliziums exportiert werden.
Karim Zidane, Minister für Investitionen, Konvergenz und die Bewertung öffentlicher Politiken, unterzeichnete am 22. November eine entsprechende Vereinbarung mit GPM. Mit einer Gesamtinvestition von acht Milliarden Dirham (740 Millionen Euro) stehe dieses Projekt im Einklang mit den Leitlinien von König Mohammeds VI., die darauf abzielen, Investitionen zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und eine ausgewogene regionale Entwicklung im gesamten Königreich zu unterstützen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.
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