Der chinesische Modulhersteller Longi gibt zwei Effizienzrekorde für seine HIBC-Technologie bekannt. So wurde mit einer HIBC-Solarzelle ein Wirkungsgrad von 28,13 Prozent erzielt. Dieser Wert wurde vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigt und liegt noch einmal deutlich höher als der im April 2025 veröffentlichte Rekordwirkungsgrad von 27,81 Prozent für eine HIBC-Zelle. Ein mit HIBC-Zellen produziertes Modul erreichte jetzt einen Wirkungsgrad von 26,4 Prozent. Dieser Wert wurde vom National Laboratory of the Rockies (NLR) in den Vereinigten Staaten zertifiziert. Bei der »Hybrid Interdigitated Back-Contact«-Technologie kombiniert Longi die Heterojunction-Technologie mit einer Rückseitenkontaktierung. Laut Longi wurde der verbesserte Wirkungsgrad durch Weiterentwicklungen in den Bereichen Passivierung und Kristallisation erreicht. In der Serienfertigung erreicht Longi für Module mit HIBC-Zellen einen Wirkungsgrad von bis zu 25 Prozent.
Bereits vor einem Jahr hat das Unternehmen auf der Messe SNEC 2025 ein Modul mit einem Wirkungsgrad von 25,9 Prozent vorgestellt. Der hohe Wirkungsgrad wurde unter anderem durch eine sehr dichte Zellbelegung erreicht, die 95,1 Prozent der Modulfläche beträgt.
»Ein großer Vorteil der HIBC-Technologie besteht darin, dass sie die Effizienz von in Massenproduktion hergestellten Photovoltaikmodulen umfassend in die ‚25 Prozent+-Ära‘ führt. Wie wir alle wissen, lag die Moduleffizienz in der PERC-Ära bei über 22 Prozent, TOPCon erreichte über 23 Prozent und BC öffnete die Tür für eine Massenproduktion von Modulen mit einer Effizienz von über 24 Prozent«, hieß es bei der Vorstellung des 25-Prozent-Moduls.
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