Die Lindhorst Gruppe, ein familiengeführter Unternehmensverbund mit Aktivitäten unter anderem in den Geschäftsfeldern Land- und Forstwirtschaft sowie erneuerbare Energien, und die Tesvolt AG realisieren in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) einen neuen Standort für ein BESS mit einer Energiemenge von 21 Megawattstunden und einer Leistung von 6,4 Megawatt. Laut einer Mitteilung der Lindhorst Gruppe sind die Baugenehmigung und der Netzanschluss bereits gesichert und die bauliche Umsetzung soll bis Juni 2027 erfolgen. OptiPower Energiemanagement, ein Unternehmen der Lindhorst Gruppe, wird Eigentümerin der Anlage. Tesvolt übernimmt die Errichtung, den Betriebsservice und den Energiehandel.
»Mit diesem Projekt erweitern wir unsere BESS-Strategie um ein weiteres wichtiges Element im zukunftsweisenden Geschäftsfeld der Energiewirtschaft«, sagt Janis Meyerhof, Mitglied des Vorstandes der JLW Holding AG aus der Lindhorst Gruppe, und für den Geschäftsbereich erneuerbare Energien zuständig. »Nachdem unser Unternehmensverbund bereits seit Langem erfolgreich in der Entwicklung und dem Betrieb erneuerbarer Energieprojekte tätig ist, stellt der Einstieg in Speichertechnologien nun eine logische Weiterentwicklung dar. So sind wir über unsere Tochtergesellschaft Visisolar bereits im Bereich der Grünstromspeicher an Freiflächen-PV-Anlagen aktiv. Auch die Errichtung von BESS auf eigenen Flächen bzw. an eigenen Standorten zum Stromhandel und zur Versorgungsoptimierung fokussieren wir derzeit.«
Marco Reißhauer, Commercial Project Manager bei der Tesvolt AG, betont: »Wir freuen uns über das Vertrauen der Lindhorst Gruppe in unser vorbereitetes Projekt und in unseren technologischen Ansatz. Die Nutzung von Batteriespeichern ist ein entscheidender Baustein für das Gelingen der Energiewende, denn sie sind ein entscheidender Hebel, um die Energiewende nicht nur zu beschleunigen, sondern auch systemisch stabil zu gestalten – eine Schlüsseltechnologie der Energiezukunft.«
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