Die Next2Sun AG aus Dillingen muss nun wohl doch Insolvenz anmelden. Heiko Hildebrandt, CEO von Next2Sun, hatte zu Beginn der Rettungskampagne erklärt, ein Erfolg der Aktienemission sei Voraussetzung, um einen Insolvenzantrag zu verhindern.
Zwar hatte das Unternehmen Anfang letzter Woche mitgeteilt, das Ziel von Finanzierungszusagen über fünf Millionen Euro erreicht zu haben. Nach eingehender Prüfung stehe jedoch nun fest, dass die für die Kapitalmaßnahme erforderliche Finanzierungssumme nicht mit dem nötigen Verbindlichkeitsgrad erreicht werden konnte. In der Gesamtsumme seien zwei größere Investmentzusagen enthalten, deren Umsetzung nicht gesichert werden konnte.
Damit wird das mit der Aktienemission verfolgte Ziel nicht erreicht und die Beteiligung kommt nicht zustande. Die abgegebenen Zeichnungen werden nicht angenommen und es werden keine Anlegergelder eingezogen. »Wir bedauern dies sehr, insbesondere mit Blick auf die vielen Menschen, die uns in den vergangenen Wochen mit ihrem Vertrauen den Rücken gestärkt haben. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank!«, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
Unklar ist, wie groß die Finanzierungslücke ist. »Der Konzernabschluss für 2025 liegt noch nicht vor, wir haben aber in der Gruppe gegenüber 2024 einen deutlichen Einbruch in Gesamtleistung und Ergebnis«, teilte Unternehmenssprecherin Anke Müller auf Anfrage von PHOTON mit. Man arbeite mit Hochdruck an den nächsten Schritten.
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