Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs (3. v.l.), überreichte dem Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH) am heutigen Tag den Förderbescheid für das Projekt »Integrierte Solare Systemtechnik – Erweiterung der Forschungsinfrastruktur«. Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund sechs Millionen Euro gefördert. Dies teilt das ISFH mit.
Mit dem Vorhaben erweitert das ISFH seine Forschungsinfrastruktur für nachhaltige Photovoltaikmodule und effiziente Wärmepumpensysteme. Das Projekt umfasst ein neues, zweigeschossiges Forschungsgebäude mit rund 1.300 Quadratmetern Forschungsfläche am Standort Emmerthal. Das Gebäude ergänzt die bestehende Halle für Integrierte Solare Systemtechnik sowie den Forschungsbau SolarTeC und schafft den benötigten Raum für neue Forschungs- und Prüfstände.
Im Bereich der Photovoltaik entwickelt das ISFH materialeffiziente Modulkonzepte für Einfach- und Tandemsolarzellen, alternative Kontaktierungstechnologien ohne Silber sowie Verfahren zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Glas-Glas-Modulen. Im Bereich der Wärmepumpen entstehen neue Prüf- und Entwicklungsumgebungen für leistungsstarke Systeme. Der Fokus der Forschung liegt auf Effizienzsteigerung, klimafreundlichen Kältemitteln und der Integration in sektorübergreifende Energiesysteme.
»Dank der zusätzlichen Forschungsfläche können wir unsere industrienahen Entwicklungs- und Prüfdienstleistungen für nachhaltige Photovoltaikmodule und effiziente Wärmepumpensysteme ausbauen. Die neue Laborfläche erweitert unser Angebotsspektrum für die wissenschaftlich-technologische Unterstützung der heimischen Photovoltaikfertigung und fördert so die technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner in Niedersachsen und Europa«, sagt Rolf Brendel (2. v.l.), Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des ISFH.
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