Der Paderborner Energiespeicheranbieter Intilion hat sein Produktportfolio um das neue Großspeichersystem »Intilion Scalecube i3« erweitert und gleichzeitig einen weiteren deutschen PCS-Partner in seine Technologieplattform integriert.
Wie das Unternehmen mitteilt, basiert der Scalecube i3 auf einer vordefinierten, modularen Systemarchitektur, in der alle wesentlichen Komponenten eines netzdienlichen Großspeichers bereits als integrierte Einheit zusammengeführt sind. Jede Batteriespeichereinheit umfasst zwei flüssigkeitsgekühlte LFP-Batteriecontainer, einen Wechselrichter, einen Transformator, eine Mittelspannungsschaltanlage sowie eine Niederspannungshauptverteilung. Diese Einheit stellt die kleinste standardisierte Ausbaustufe des Systems dar und bildet mit 8,1 MWh Kapazität und 4,6 MVA Leistung die Grundlage des skalierbaren Gesamtkonzepts. Die eigenentwickelten Steuereinheiten »Intilion Control Unit« und »Application Unit« verbinden die einzelnen Komponenten zu einem einheitlichen System und ermöglichen laut Intilion eine präzise Einbindung in industrielle und netzdienliche Energieinfrastrukturen.
Intilion verweist auf seine enge Partnerschaft mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL als Garant für eine gleichbleibende Qualität der zentralen Systemkomponente. Die Batteriecontainer basieren demnach auf „bewährter und langfristig verfügbarer Technologie“. Auf dieser Grundlage lasse sich eine hohe technische Verfügbarkeit von 97 Prozent realisieren.
Martin Peters, Plattform-Manager der Intilion GmbH, betont die Bedeutung des neuen Systems für das Gesamtportfolio. Er erklärt, dass Intilion mit seinem bestehenden System weiterhin flexibel auf individuelle Projektanforderungen reagieren könne, während der Scalecube i3 gezielt auf Effizienz und Standardisierung ausgerichtet sei.
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