Der schwedische Speicheranbieter Ingrid Capacity AB und der Projektentwickler Energiequelle GmbH planen, netzgebundene Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt in Deutschland zu entwickeln. Dies teilt Energiequelle mit. Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt Energiequelle die Projektentwicklung, während Ingrid die Finanzierung, den Betrieb und die Optimierung der Anlagen unter Nutzung seiner internen Handels- und Optimierungsplattform verantwortet. Die BESS-Projekte sollen strategisch in Verteilnetzen in ganz Deutschland eingesetzt werden, wobei die Standorte im Fokus stehen, an denen Flexibilität am dringendsten benötigt wird. Die meisten Projekte sollen 2026 baureif sein.
»Dies ist eine wegweisende Partnerschaft für Ingrid in Deutschland und ein wichtiger Schritt in unserer europäischen Wachstumsstrategie. Bis 2030 wollen wir in Deutschland mehr als ein Gigawatt an flexiblen Anlagen optimieren und so die Herausforderungen im Stromnetz bewältigen«, so Axel Holmberg, CEO von Ingrid. Ingrid betreibt oder baut nach eigenen Angaben bereits über 450 MW an Batteriespeichern und hat mehr als 300 Millionen Euro Kapital eingeworben.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 hat Energiequelle nach eigenen Angaben etwa 2.000 MW Netzinfrastruktur errichtet und über 1.700 MW Windenergie ans Netz gebracht. Darüber hinaus entwickelt Energiequelle innovative Versorgungslösungen für Industrieunternehmen, bei denen insbesondere Photovoltaik und Batteriespeicher zum Einsatz kommen. Das Unternehmen ist in Europa und Südafrika aktiv.
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