Der chinesische Modulhersteller Huasun Energy hat am 25. November sein neues Himalaya-760-HV-HJT-Solarmodul auf den Markt gebracht. Es verfügt über eine Nennleistung von 760 Watt, einen Wirkungsgrad von 24,5 Prozent und ist geeignet für Systemspannungen von 2.000 Volt. Gängig sind derzeit Module für Systemspannungen von 1.500 Volt.
Xu Xiaohua, der Vorsitzende von Huasun, erklärte bei der Produktpräsentation, dass das Modul speziell für große Versorgungsprojekte und Projekte in Wüstengebieten entwickelt wurde, da dort eine hohe Nennleistung je Modul und ein Hochspannungsbetrieb die wirtschaftlichsten Lösungen bieten, würden. Huasun geht davon aus, dass eine höhere Systemspannung die Kosten senkt. So hätten Simulationsergebnisse bei einem 100-MW-Projekt in Hami, Xinjiang, gezeigt, dass die 2.000-Volt-Konfiguration die BOS-Kosten (Balance of System, also alle Kosten mit Ausnahme der Kosten für die Solarmodule) im Vergleich zu einem 1.500-Volt-System um ca. 0,1157 RMB (1,41 Eurocent) je Watt senkt. Hinzu komme eine verbesserte Landnutzung.
»Diese Vorteile auf Systemebene führen direkt zu wesentlich höheren Investitionsrenditen für große Solarprojekte im Versorgungsmaßstab«, so Huasun. »760 Watt sind kein Endpunkt, sondern ein neuer Ausgangspunkt«, erklärte der Vorsitzende Xu bei der Markteinführung.
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