Der chinesische Solarkonzern Trinasolar und das französische Solarunternehmen HoloSolis haben heute die Unterzeichnung einer Patentlizenzvereinbarung bekannt gegeben. Diese berechtigt HoloSolis zur Nutzung der TOPCon-Solarzellentechnologie (Tunnel Oxide Passivated Contact) von Trinasolar. Laut Trinasolar gewährt das Abkommen HoloSolis das Lizenzvertragsrecht für das weltweit anerkannte TOPCon-Patentportfolio von Trinasolar für Europa. In der geplanten HoloSolis-Fertigungsstätte im ostfranzösischen Hambach (Département Moselle) sollen fünf Gigawatt Solarmodule pro Jahr produziert werden.
»Die Partnerschaft mit Trinasolar ermöglicht es uns, diese weltweit führende Technologie mit Europas hoher Fertigungskompetenz zu kombinieren«, erklärt Oliver Schultz-Wittmann, CTO von HoloSolis. »Durch den Erwerb dieser Lizenz stellen wir sicher, dass unsere Produkte sowohl innovativ sind als auch den globalen Patentrechtsstandards entsprechen und zuverlässige, leistungsstarke Solarlösungen ‚Made in Europe‘ bieten.«
»In nur etwas mehr als einem Jahr haben wir über 200 Millionen Euro an Finanzierung gesichert und wichtige Meilensteine erreicht, angefangen von Genehmigungen und Landerwerb bis zum Netzanschluss sowie der technischen Konzeption. Wir bekamen auch starke Unterstützung aus dem Markt, indem wir Absichtserklärungen für den Kauf der Produkte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 20 GW erhielten. Das ist genug, um unsere Produktion für die ersten fünf Jahre zu sichern«, betont Bertrand Lecacheux, CEO von HoloSolis.
Während sich die heutige Ankündigung auf die Patentlizenzvereinbarung beschränkt, stehen die beiden Unternehmen in einem aktiven Dialog über künftige Bereiche der Zusammenarbeit. Dies beinhalte auch potenzielle strategische Initiativen zur weiteren Stärkung der PV-Wertschöpfungskette in Europa.
© PHOTON


