GridX bringt White-Label-Produkt zur Vermarktung von Flexibilität an Ladestandorten auf den Markt

GridX GmbH
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Die GridX GmbH, ein Anbieter von Energiemanagementsystemen (EMS) mit Sitz in München und Aachen, stellt ein neues White-Label-Produkt vor. Damit lässt sich die ungenutzte Kapazität von Elektrofahrzeugen an (semi-)öffentlichen Ladestandorten als Flexibilität vermarkten. GridX nutzt dafür die Erfahrung aus Privathaushalten, wo das Unternehmen bereits heute Flexibilität aus Energieanlagen vermarktet.

Mit dem neuen Angebot sollen Anbieter von E-Mobilität und deren Kunden in die Lage versetzt werden, die ungenutzte Kapazität in Elektroautos, Transportern und Fernverkehrs-Lkws zu nutzen. Laut Berechnungen von GridX können die Strombeschaffungskosten an den Großhandelsmärkten für einen E-Lkw mit einer Batteriekapazität von 400 kWh und einem täglichen Ladebedarf von 180 kWh um bis zu 6.000 Euro pro Jahr gesenkt werden.

GridX verbindet hierzu die Ladepunkte über die GridBox, das EMS-Gateway vor Ort. So erkennt die Plattform, welches Fahrzeug lädt, welchen Ladestand es erreichen soll und wie lange es steht. Die Ladepläne und Anforderungen der einzelnen Fahrzeuge stammen aus dem Ladepunkt- oder Flottenmanagementsystem und werden über die Cloud übertragen. Fehlende Daten schätzt GridX oder es wird mit Standardwerten gerechnet. Auf dieser Basis sagt GridX in Echtzeit voraus, wie viel Flexibilität im gesamten Fahrzeugpool steckt. Diese Flexibilität kann anschließend zu einem Portfolio gebündelt werden, das sich am Markt anbieten lässt.

Aktuell aggregiert GridX eigenen Angaben zufolge die Energieflexibilität von rund 16.000 mit der Cloud vernetzten Elektrofahrzeugen in deutschen Privathaushalten zu einem Pool. Energiehändler können diesen an Großhandels- und Ausgleichsenergiemärkten monetarisieren. Das Unternehmen verfügt zudem über Erfahrung im Management öffentlicher Ladepunkte und ermöglicht deren wirtschaftlichen und sicheren Betrieb durch dynamisches Lastmanagement, Optimierung nach dynamischen Stromtarifen, Netzschutz und Peak Shaving.
»Energieflexibilität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Energie- und Mobilitätswende und ein starker Anreiz, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Elektrifizierung von Flotten voranzutreiben, ohne das Netz zu destabilisieren«, sagt Jonas Quilitz, Chief Product Officer und Geschäftsführer von GridX. »Künftig wird das Produkt auf die Photovoltaik- und Batteriespeichersysteme an Hochleistungsladestandorten ausgeweitet. Indem Flexibilität gepoolt und für den Handel verfügbar gemacht wird, erschließen Ladepunktbetreiber neue Einnahmequellen – ohne die Ladegeschwindigkeit zu beeinträchtigen.«

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