Am Dienstag tauschten sich rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich in Straßburg über die Potenziale, den Rechtsrahmen und die ökologischen Auswirkungen schwimmender Solaranlagen aus. Die vom Regierungspräsidium Freiburg zusammen mit der Collectivité européenne d’Alsace organisierte Veranstaltung „Floating-PV am Oberrhein“ ist Teil der Klima- und Energiestrategie der trinationalen Metropolregion Oberrhein. Die Region Oberrhein bietet aufgrund ihrer Fülle an Baggerseen nach Einschätzung des Regierungspräsidiums Freiburg großes Potenzial für schwimmende PV-Anlagen.
Wie das Regierungspräsidium mitteilt, sind in Baden-Württemberg derzeit sechs Floating-PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 20 Megawatt in Betrieb, davon drei in der trinationalen Metropolregion Oberrhein in Renchen, Wyhl und Bad Schönborn. Sieben weitere Anlagen am Oberrhein mit einer Gesamtleistung von 76 MW befinden sich derzeit im Bau oder im Genehmigungsverfahren.
Bei der Veranstaltung wurden nach Angaben des Regierungspräsidiums Freiburg Chancen und Herausforderungen der Floating-PV in Deutschland und Frankreich aus den Perspektiven von Forschung, Wirtschaft, Behörden und Kommunen beleuchtet. Die Teilnehmer diskutierten über die Genehmigungsverfahren, die gewässerökologischen und naturschutzfachlichen Auswirkungen, die Akzeptanz in der Bevölkerung sowie die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Für einen erfolgreichen Ausbau, bei dem auch naturschutzfachliche Zielsetzungen berücksichtigt werden, müssten die Umweltauswirkungen jedoch weiter erforscht werden, so das Regierungspräsidium Freiburg.
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