Am Montag nahmen Lars Redeligx, Chef des Flughafens Düsseldorf, Mona Neubaur, Landeswirtschaftsministerin NRW, und Jochen Kral, Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf, an der Start- und Landebahn des Flughafens eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 16 Megawatt in Betrieb. Das Projekt wird durch die Installation von Stromspeichern mit einer Kapazität von bis zu 25 Megawattstunden ergänzt.
»Die neue Freiflächen-Photovoltaikanlage am Flughafen Düsseldorf zeigt: Gerade hoch frequentierte Infrastrukturstandorte können aktiv zur Energiewende beitragen. Solche Vorbildprojekte machen die Energiewende sichtbar, stärken unsere Versorgungssicherheit und zeigen Unternehmen und Kommunen im ganzen Land, dass Klimaschutz konkret machbar ist«, sagte Mona Neubaur.
Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 140.000 Quadratmetern und umfasst 31.014 Solarmodule. Die erzeugte Energiemenge reicht laut der Flughafen Düsseldorf GmbH aus, um rund 4.200 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen. Seit Baubeginn tauschen sich große Airports aus Asien und Europa mit Fachkollegen aus Düsseldorf zu den Details und Gegebenheiten des Projekts aus.
Die Anlage wurde im sogenannten Power-Purchase-Agreement-(PPA)-Modell durch die Firma ZPV errichtet und wird die nächsten 25 Jahre durch sie betrieben. Der produzierte Strom wird vollständig in das Netz des Flughafens eingespeist und deckt rund 16 Prozent des Jahresverbrauchs des Airports von 93,3 Millionen kWh ab. Der restliche Grünstrom stammt aus weiteren Photovoltaikanlagen am Flughafen sowie von den Stadtwerken Düsseldorf.
Bei der Planung und Errichtung der Photovoltaik-Anlage standen Sicherheits- und Umweltaspekte im Mittelpunkt. Ein Lichtemissionsgutachten bestätigt, dass die Module den Luftverkehr nicht durch Blendung beeinträchtigen. Auch die Radarverträglichkeit sowie sicherheitsrelevante Einrichtungen für den Flugverkehr und die Navigation wurden umfassend geprüft.
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