Die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG haben auf dem Heimatstadium des 1. FC Köln eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,2 Megawatt in Betrieb genommen. Die zwischen März und Mai dieses Jahres im laufenden Stadionbetrieb auf den Tribünendächern montierte Anlage wurde diese Woche gemeinsam mit dem Hauptmieter, dem 1. FC Köln, offiziell vorgestellt.
»Das RheinEnergie-Stadion ist mehr als ein Spielort – es ist das Wohnzimmer der FC-Familie, in dem wir kölsche Identität und Nachhaltigkeit leben. Der FC denkt eine nachhaltige Entwicklung immer ganzheitlich und im Zusammenspiel mit allen Anspruchsgruppen«, erklärte FC-Präsident Jörn Stobbe. »Wir freuen uns sehr, dass der Energiebedarf bei unseren Heimspielen, je nach Witterung, künftig bis zu einem Drittel aus Solarenergie bedient werden kann – ein wichtiger Schritt, um das Spieltagserlebnis in Müngersdorf noch nachhaltiger zu machen.«
Der Solarstrom wird vorrangig direkt im Stadion verbraucht. Damit reduziert die Anlage den Strombezug aus dem öffentlichen Netz laut FC um etwa 22 Prozent und spart rund 400 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.
Die Kölner Sportstätten GmbH als Betreiberin des RheinEnergie-Stadions musste für das Projekt nicht selbst investieren, sondern zahlt eine monatliche Pauschale. Dafür profitiert sie von den Ersparnissen beim Energieverbrauch. Die RheinEnergie hat die Anlage geplant, gebaut, finanziert und übernimmt auch die langfristige Überwachung und Wartung. Durch das Contracting wird die Modernisierung der Energieversorgung des Stadions somit wirtschaftlich attraktiv und entlastet gleichzeitig den städtischen Haushalt.
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