Der Großhändler EWS aus Handewitt hat die gestern veröffentlichten Zubauzahlen analysiert. Zwar markierten die Werte des Monats Februar den niedrigsten Zubau seit mehreren Jahren und lagen in nahezu allen Anlagensegmenten unter den Vergleichswerten der Vorjahre. Dennoch gebe es keinen Grund zur Resignation, so der Großhändler. In der Branche sei bereits eine Belebung im Projektgeschäft spürbar. Zudem eröffneten steigende Energiepreise, neue Geschäftsmodelle rund um Eigenverbrauch und Energiemanagement sowie wachsende Chancen im Gewerbesegment weiterhin attraktive Perspektiven für Installationsbetriebe.
EWS weist zudem darauf hin, dass der Februar traditionell zu den schwächeren Monaten im Photovoltaikmarkt gehöre. Witterungsbedingt seien vielerorts Dachinstallationen nur schwer oder gänzlich unmöglich gewesen. »Doch die Projekte sind nicht abgesagt, sondern lediglich verschoben. Viele Installationsbetriebe berichten von einer steigenden Nachfrage und sich wieder füllenden Auftragsbüchern«, teilt EWS mit. Entsprechend sei mit einer weiteren Belebung des Installationsgeschäfts im Frühjahr zu rechnen, die sich vermutlich bereits in den März-Zubauzahlen zeigen werde.
»Die aktuell wiederkehrende Diskussion um steigende Preise für fossile Energieträger erinnert nun alle wieder an das, was aufgrund geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten in Vergessenheit geraten war: Erneuerbare Energien sind die einzige Möglichkeit, langfristig Sicherheit und Unabhängigkeit in das Energiesystem zu bringen«, erläutert EWS-Geschäftsführer Jan Paul Dahm.
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