Das niederländische Ministerium für Wirtschaft und Klima hat die vom niederländischen Start-up Resilicon geplante Polysilizium-Fabrik in Groningen als strategisches Projekt im Rahmen des EU-Gesetzes zur Netto-Null-Industrie (NZIA) eingestuft.
»Dies ist eine bedeutende Anerkennung für Resilicon. Sie bestätigt und bestärkt unser Bestreben, eine nachhaltige und zuverlässige Polysiliziumproduktion in Europa aufzubauen, widerstandsfähigere europäische Lieferketten zu unterstützen und attraktive Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen«, sagt CEO Remco Rijn.
Laut Resilicon befinden sich über 85 Prozent der weltweiten Polysiliziumproduktion in China. Für Europa werfe dies wichtige Fragen hinsichtlich der Versorgungssicherheit, der Produktqualität und der Resilienz kritischer Wertschöpfungsketten auf. »Wir bei Resilicon haben uns zum Ziel gesetzt, diese Herausforderung durch die Produktion von hochreinem Polysilizium und Silan in Europa mithilfe erneuerbarer Energien zu bewältigen. Wir werden möglichst viele umweltfreundliche Rohstoffe verarbeiten, beispielsweise metallurgisches Silizium und Wasserstoff, zusammen mit Hilfsstoffen wie Dampf, Wasser und Stickstoff.« Die Anlage in Groningen soll eine der energieeffizientesten Polysilizium-Produktionsanlagen weltweit werden.
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