Erneuerbare Energien deckten 53 Prozent des Stromverbrauchs im 1. Quartal 2026

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Im ersten Quartal 2026 deckten erneuerbare Energien rund 53 Prozent (73,4 Mrd. kWh) des deutschen Stromverbrauchs – ein Plus von 13,5 Prozent beziehungsweise fast sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2025 (64,7 Mrd. kWh). Der bisherige Höchstwert von 56 Prozent (75,9 Mrd. kWh) im ersten Quartal 2024 wurde damit allerdings knapp verfehlt. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Insgesamt erzeugten Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien von Januar bis März 73,4 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom. Davon stammten 24,5 Prozent (34,4 Mrd. kWh) aus Wind an Land, 7,0 Prozent (9,8 Mrd. kWh) aus Wind auf See, 9,6 Prozent (13,5 Mrd. kWh) aus Photovoltaik, 7,8 Prozent (11,0 Mrd. kWh) aus Biomasse und 2,4 Prozent (3,3 Mrd. kWh) aus Wasserkraft.

Der Anstieg gegenüber dem windschwachen Vorjahresquartal ist insbesondere auf die höhere Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See zurückzuführen. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik lag dagegen rund fünf Prozent unter dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür waren ungünstige Witterungsbedingungen sowie der etwas sonnigere Jahresbeginn 2025.
»In Zeiten internationaler Krisen zeigt sich noch einmal sehr deutlich: Erneuerbare leisten einen wichtigen Beitrag gegenüber fossilen Importabhängigkeiten«, so Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. »Jetzt kommt es darauf an, die positive Dynamik mit den Reformen bei Netzen und dem EEG konsequent zu verstärken. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze muss im Sinne volkswirtschaftlicher Resilienz und Leistungsfähigkeit konsequent und effizient vorangetrieben werden.

Wirtschaftliche Planbarkeit und Bankability müssen sowohl für Betreiber Erneuerbarer-Energien-Anlagen als auch für Netzbetreiber gewährleistet sein. Entscheidend ist vor diesem Hintergrund ein stimmiges Gesamtkonzept, das die Ausbauziele im Blick behält, den weiteren Netzausbau ermöglicht und Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Klimaziele verlässlich zusammenführt.«

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