Eon-CEO Birnbaum will Solar- und Windkraftanlagen beim Netzanschluss hintenanstellen

Leonhard Birnbaum
© E.on

In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat sich Leonhard Birnbaum, der CEO des Energiekonzerns Eon SE, erneut für ein Auslaufen der Förderung für Solaranlagen ausgesprochen. Zudem fordert der Chef des größten europäischen Energienetzbetreibers, dass bei künftigen Netzanschlüssen Verbraucher Vorrang vor Wind- und Solarparks haben sollen.

»Die erneuerbaren Energien haben sich durchgesetzt – sie decken bereits über 60 Prozent unseres Strombedarfs«, so Birnbaum im Interview. Es mache zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn mehr, neue Kapazitäten massiv zu subventionieren, insbesondere, wenn eine weitere Windkraftanlage zwar Kosten verursache, aber kaum Nutzen bringe.

Birnbaum sagte, die Bevorzugung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf Kosten von Unternehmen sei nicht mehr zeitgemäß und forderte die Bundesregierung auf, ihre Politik zu ändern. Vorrang beim Netzanschluss sollte denen zustehen, die Arbeitsplätze schaffen.

© PHOTON

Interview SZ (Paywall)

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