Zum 15. Juli hat Christian Arnold, der ehemalige CEO von Eigensonne, die Geschäftsführung des Leipziger Systemhauses Energiekonzepte Deutschland GmbH (EKD) übernommen. Dies teilt EKD mit. Er folgt auf Timo Sillober, der sich aus persönlichen Gründen entschieden hat, seine Funktion zum 30. September 2025 niederzulegen. Bis dahin werden beide eine strukturierte Übergabephase gestalten.
Die Berliner Eigensonne GmbH war ein PV-Systemhaus, das über einen digitalen Vertrieb, PV-Anlagenplanung und eigene Installationskompetenz Solaranlagen inklusive Speicher an Privatkunden vertrieb. Am 1. April 2024 hat das Amtsgericht Charlottenburg das Insolvenzverfahren eröffnet. Die im Februar 2024 neu gegründete Amia Energy hatte im April den Geschäftsbetrieb sowie 247 Mitarbeitende der insolventen Eigensonne GmbH im Rahmen eines Asset-Deals übernommen, musste dann aber ebenfalls Insolvenz anmelden.
Auch die EKD hat eine schwierige Phase hinter sich. Das Unternehmen wurde im März von einem durch das Londoner Investmenthaus Pemberton Asset Management S.A. beratenen Fonds übernommen. Der Geschäftsführer Timo Sillober wurde übernommen.
Der Wechsel an der Spitze erfolgt im Rahmen einer umfassenden strategischen Weiterentwicklung, so EKD. In den vergangenen Wochen und Monaten hat EKD demnach zentrale Weichen gestellt – unter anderem durch die vollständige Übernahme und Integration dreier Beteiligungen: Die ehemalige FE Energiesysteme GmbH firmiert nun als EKD Montage West GmbH, die frühere ES Energiesysteme GmbH als EKD Montage Mitte GmbH und die Bischoff Energiesysteme GmbH wurde ebenfalls vollständig in die EKD-Struktur überführt.
Arnold kündigte an, in den kommenden Wochen aktiv den Dialog mit Teams und Stakeholdern zu suchen: »Zuhören, verstehen und gemeinsam aktiv gestalten – das ist mein Anspruch. Zusammenarbeit beginnt in der Geschäftsführung und reicht über die Führungskräfte tief in die Organisation hinein.«
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