In seiner Broschüre »Wildtierverträgliche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen – Beteiligung, Planung, Praxis« gibt der Deutsche Jagdverband (DJV) Jägerschaften Tipps. Die 32-seitige Broschüre enthält unter anderem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beteiligung an Planungsverfahren und Stellungnahmen für Solarparks. Zudem werden Maßnahmen für die wildtierverträgliche Gestaltung der Anlagen vorgestellt. Der Fokus liegt auf Insekten, Boden- und Heckenbrütern sowie Säugetieren wie Feldhasen und Rehen. Der Schwerpunkt liegt auf den Wildarten, die dem Jagdrecht unterliegen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Broschüre mit jagdrechtlichen Fragen, beispielsweise zur Minderung der Jagdpacht.
»Es ist nicht das Ziel dieser Broschüre, über Sinn und Unsinn dieses Weges zur Dekarbonisierung unserer Volkswirtschaft zu diskutieren. Diese Entscheidung haben unsere gewählten politischen Vertreter zu rechtfertigen. Unser Ziel ist es, die nicht wegzuleugnenden Nachteile der Flächenversiegelung und Landschaftszerschneidung so gut es geht für Wildtiere und Naturfreunde erträglich zu machen, Ausgleich und neuen Lebensraum zu schaffen«, so Florian Asche, Präsident Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern, in seinem Vorwort.
Die Broschüre »Wildtierverträgliche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen« ist digital auf der DJV-Seite oder kostenfrei als Printexemplar im DJV-Shop erhältlich. Weitere Informationen zum Einfluss von Solarparks auf Wildtiere sind im DJV-Positionspapier »Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen, Wildtiere und Jagd« zu finden, das ebenfalls in der Broschüre enthalten ist.
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