Die DSW Deutsche Speicherwerke GmbH (DSW) mit Sitz in Chemnitz erweitert ihr Portfolio um einen Speichersystem für industrielle und energiewirtschaftliche Anwendungen. Die Plattform bündelt drei Batteriespeichersysteme und stellt eine Speicherkapazität von rund 2,5 MWh sowie eine Be- und Entladeleistung von rund 1,25 MW bereit. Dabei werden mehrere Batteriespeichersysteme auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt, vormontiert und für die Integration in industrielle und energiewirtschaftliche Projekte vorbereitet.
»Mit dem neuen Skid-Ansatz verfolgen wir ein klares Ziel: standardisierte Speichertechnik, kompakt gebündelt und praxisnah einsetzbar. Für viele Projekte zählt heute nicht nur die Speicherkapazität, sondern auch, wie schnell und zuverlässig ein System geplant, installiert und wirtschaftlich betrieben werden kann«, so Markus Träger, Technikchef der DSW. Der DSW 2,5 MWh Skid richte sich an Industrieunternehmen, Projektentwickler, Betreiber von Wind- und PV-Anlagen, Stadtwerke sowie EPC-Partner.
Technisch basiert der DSW 2,5 MWh Skid auf flüssigkeitsgekühlter Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie. Die eingesetzten Batteriesysteme sind für industrielle Anwendungen ausgelegt und verfügen über integrierte Überwachungs- und Schutzfunktionen, darunter Zellspannungs-, Temperatur- sowie Gas- und Raucherkennung. Ergänzend ist ein Brandschutzkonzept mit Aerosol-Löschsystem vorgesehen. In Verbindung mit einem externen Energiemanagementsystem lässt sich die Speicherlösung projektbezogen in bestehende Energieinfrastrukturen, Netzanschlüsse und Betriebsstrategien integrieren.
Die DSW Deutsche Speicherwerke GmbH, ein 2025 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Chemnitz, will neue Maßstäbe in der Großspeichertechnologie setzen. Das von der Familie Trinkerl (Heckert Solar) geführte Unternehmen bietet »maßgeschneiderte, skalierbare Energiespeichersysteme für Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und kritische Infrastrukturen«, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens zur Gründung.
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