Ein breites Bündnis ruft für Samstag, den 18. April 2026, zu Demonstrationen unter dem Titel »Erneuerbare Energien verteidigen!« in Berlin, Hamburg, Köln und München auf. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) hin. Zum Bündnis gehören unter anderem Campact, Fridays for Future, Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe, der WWF und German Watch.
Vor einigen Wochen hatte die DGS gemeinsam mit dem Solarförderverein Deutschland (SFV) und dem Bündnis Bürgerenergie (BBEn) gegen das geplante Netzpaket aus dem Bundeswirtschaftsministerium protestiert. Der beim Ministerium abgegebene Appell habe jedoch bislang nicht zu einer Reaktion geführt, so die DGS. Stattdessen seien die bereits bekannten Änderungspläne für das EEG und das Netzpaket in die Ressortabstimmung der Bundesregierung gegeben worden. »Darum ist es kein Wunder, dass die Protestaktionen nun ausgeweitet werden – auch, weil durch den Iran-Krieg immer deutlicher wird, wie abstrus ein Festhalten an fossilen Energien ist«, so die DGS. »Wir stehen 2026 abermals vor einer energiepolitischen Zäsur und erleben, kaum erträglich, die zerstörerische Kraft fossiler Abhängigkeit in einem 3. Golfkrieg. Der Altmaier-Knick von 2012 darf sich 2026 nicht als Reiche-Schlucht wiederholen!«
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