Um gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu protestieren, finden am morgigen Samstag Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München statt. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ruft gemeinsam mit anderen Verbänden zur Teilnahme auf. Hinter den Demonstrationen steht ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, darunter Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, Germanwatch, German Zero, Greenpeace und der WWF.
»Egal, ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, wie wir zur Arbeit kommen oder wie viel wir am Ende des Monats übrig haben: Wir alle wollen ein warmes Zuhause, Mobilität, die wir uns leisten können, und einen gesunden Planeten, auf dem unsere Kinder gut und frei aufwachsen können. Ein Garant dafür ist die Energiewende. Doch die steht jetzt auf dem Spiel: Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen wollen«, heißt es in dem Aufruf. »Wir fordern die Bundesregierung auf, die Pläne für ein Netzpaket und ein neues Erneuerbare-Energien- und Gebäude-Modernisierungs-Gesetz vom Tisch zu nehmen.«
Zu den Unterstützern gehören unter anderem der Paritätische Gesamtverband, das Umweltinstitut München e. V., der NABU, die Energy Watch Group, das Bündnis Bürgerenergie e. V., der Solarenergie Förderverein, Ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie, die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Robin Wood, der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V., der BUND Naturschutz in Bayern, die WW Jugend, der BUND, Protect the Planet, der Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern, Attac, Leaders for Climate Action, der Sozialverband VdK Deutschland und ECO Good.
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