Die CEE Group, ein auf erneuerbare Energien spezialisierter Asset Manager aus Hamburg, erhält von einem internationalen Bankkonsortium für den Repowering-Fonds »CEE RF9« bis zu 1,6 Milliarden Euro. »Erstmals wird eine Investmentfonds-Finanzierung dieser Größenordnung auf Portfolio-Ebene konsolidiert, ohne dass zusätzliches Eigenkapital der Bestandsinvestoren erforderlich ist«, teilt die CEE Group mit. »Diese Finanzierungsstruktur ist nach unserem Kenntnisstand einzigartig im deutschen Markt für Alternative Investmentfonds«, erklärt Detlef Schreiber (Foto), CEO der CEE Group. »Der Megatrend Repowering ist absolut bankfähig und bietet eine Win-Win-Situation für Eigen- wie Fremdkapitalgeber«, ergänzt Franjo Salic, CIO der CEE Group.
Durch das Repowering von mindestens 29 Bestandsanlagen mit modernen Windturbinen und Solarmodulen steigt die installierte Leistung des Gesamtportfolios von aktuell 457 MW auf rund 1,1 GW – ein Zuwachs von mehr als 140 Prozent. »Repowering ist der Schlüssel zur Beschleunigung der Energiewende«, betont Schreiber. »Wir verdoppeln bis verdreifachen die grüne Stromproduktion am selben Standort – bei gleichzeitiger Nutzung bestehender Infrastruktur wie Netzanschlüsse. Dies verkürzt Entwicklungszeiten erheblich und vermeidet langwierige Genehmigungsverfahren.« Die 45 Standorte (17 Wind- und 28 Solarprojektgesellschaften) verteilen sich über ganz Deutschland mit einzelnen Anlagen in Frankreich. Die im Schnitt 13 Jahre alten Anlagen erhalten im Durchschnitt noch sieben Jahre staatliche Einspeisevergütungen.
Nach dem Finanzierungserfolg fokussiert sich die CEE Group auf die Umsetzung der Stromvermarktungs-Strategie für das Portfolio. »Es laufen konkrete Gespräche mit langfristigen Großabnehmern für den produzierten Strom, insbesondere aus dem Bereich Rechenzentren, deren Interesse durch das attraktive Baseload-Profil und die Prognosequalität des Portfolios geweckt wurde«, erklärt Salic. Der PPA soll dabei ein wichtiger Bestandteil der Vermarktungsstrategie werden.
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