Der Bundesrat hat am 30. Januar hat dem Entwurf des Gesetzes zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts (Standortförderungsgesetz) zugestimmt. Der Entwurf sieht eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für private Investitionen, insbesondere in die Bereiche Infrastruktur und erneuerbare Energien, vor.
Die Commerz Real, der Asset-Manager für Sachwertinvestments der Commerzbank-Gruppe, betrachtet das Gesetz als »wichtigen Schritt für die Energiewende in Deutschland« und als Meilenstein für die Weiterentwicklung der Anlageklasse »offene Immobilienfonds«. So sieht das nun beschlossene Gesetz erstmals vor, dass offene Immobilienfonds bis zu 15 Prozent ihres Wertes in Anlagen zur Erzeugung, Umwandlung, zum Transport oder zur Speicherung von Strom bzw. Wärme aus erneuerbaren Energien investieren dürfen. Dies soll auch dann möglich sein, wenn kein unmittelbarer baulicher Zusammenhang zu einem Gebäude besteht. Auch der Betrieb von sogenannten Aufdach-Anlagen oder Ladeinfrastruktur soll zulässig sein. All dies war bislang nicht möglich.
»Mit der Verkündung des Gesetzes werden wir unser jahrelanges Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien nutzen, um die neuen Möglichkeiten für uns so rasch wie möglich auszuschöpfen«, so Mario Schüttauf, Fondsmanager des offenen Immobilienfonds Hausinvest der Commerz Real. Die Commerz Real investiert bereits seit 2005 in Solarenergie und seit 2016 auch in Windkraftanlagen und weitere Segmente der Energieinfrastruktur. Aktuell verwaltet das Unternehmen in Deutschland und Europa mehr als 50 Solarkraftwerke und über 40 On- und Offshore-Windparks mit einer Gesamtnennleistung von über 1,5 Gigawatt für private und institutionelle Investoren.
»Mittel- bis langfristig ist es unser Ziel, die Immobilien im Portfolio selbst mit Strom zu versorgen,« betont Schüttauf. Dieser könne Mietern dann zu günstigen Konditionen angeboten werden, was wiederum die Attraktivität der Immobilien für potenzielle Nutzer erhöhen werde und sich positiv auf die Bewertung auswirken könne. »Und davon profitieren dann letztlich unsere Anleger«, ist sich Schüttauf sicher.
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