Bundesnetzagentur warnt vor gefälschten Briefen an PV-Anlagenbetreiber: Keine Zahlungen leisten!

© Gige / PHOTON

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Hinweise darauf erhalten, dass gefälschte Briefe im Umlauf sind. Darin werden die Adressaten beschuldigt, eine Photovoltaikanlage nicht ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister registriert zu haben. Als vermeintliche Rechtsfolgen werden die Eröffnung eines Verfahrens sowie die Zahlung einer »Sanktion« auf ein Konto der Bundesnetzagentur genannt. Am Ende des Schreibens werden die Adressaten aufgefordert, die Registrierung der Anlage sowie eine EEG-Jahresmeldung umgehend an eine gefälschte E-Mail-Adresse vorzunehmen.

»Briefe mit diesem oder ähnlichem Inhalt sind gefälscht und stammen nicht von der Bundesnetzagentur!«, warnt die Behörde. Es sei davon auszugehen, dass die Verfasser dieses Schreibens betrügerische Absichten haben. Die BNetzA warnt insbesondere davor, persönliche Daten herauszugeben: »Bitte überweisen Sie auf keinen Fall Geld auf das angegebene Konto!«

Woran Sie erkennen können, dass es sich bei diesen Schreiben um einen Betrugsversuch handelt:

  • Die Absenderadresse im Adressfeld stimmt nicht mit einer realen Adresse der Bundesnetzagentur überein. Absender soll die nicht existierende Außenstelle Sömmerda sein.
  • Gleiches gilt für die Telefonnummern: Bereits die Vorwahl für Bonn wird mit 0229 und 0223 falsch angegeben.
  • Der Betreff lautet in den bekannten Fällen: »Hinweis auf Pflichtverstöße nach EEG und MaStRV, Zahlung einer EEG-Sanktionszahlung«.
  • Gefordert wird eine Zahlung von 41,60 Euro auf ein vermeintliches Konto der Bundesnetzagentur.
  • Es wird behauptet, dass bei Nichtzahlung innerhalb von 14 Tagen eine »volle Sanktion von 208,00 Euro« fällig wird und »weitere rechtliche Schritte eingeleitet« werden.
  • Die angegebene E-Mail-Adresse, unter der die Bundesnetzagentur kontaktiert werden soll, lautet bnetza@mail.de. Eine solche E-Mail-Adresse existiert bei der Bundesnetzagentur nicht.
  • Das Schreiben hat keinen Unterzeichner bzw. keine Unterzeichnerin.

Tipps für Personen, die solche Schreiben erhalten haben:

  • Informieren Sie ggf. die örtliche Polizei und erstatten Sie Strafanzeige gegen unbekannt.
  • Ignorieren Sie die Aufforderung, Geld zu überweisen oder eine Mail an die gefälschte Adresse zu senden.
  • Teilen Sie keinesfalls persönliche Daten wie beispielsweise Ihre IBAN mit.
  • Warnen Sie ihr Umfeld: Erzählen Sie Familienmitgliedern, ihrem Freundeskreis und Bekannten von dieser Masche.

© PHOTON

Pressemitteilung

Newsletter

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
plus_circle [#C5272C]Created with Sketch.

Abonnement

Finden Sie hier alle Informationen.

Feldtests erfolgreich: Tesvolt Gewerbespeicher erzielen hohe Erlöse im Energiehandel

Der neue Gewerbespeicher Tesvolt Forton hat sich im Feld bewährt. Das melden der Batteriespeicheranbieter Tesvolt und das Tochterunternehmen Tesvolt Energy.

Der vielleicht leiseste Wechselrichter seiner Klasse – GoodWe’s neuer 50 kW String-Wechselrichter für Gewerbe und Industrie

GoodWe haben ihren neuen String-Wechselrichter mit 50 kW für Gewerbe und Industrie (C&I) auf den Markt gebracht.

Der PHOTON Newsletter liefert Ihnen aktuelle Nachrichten, technische Innovationen, Markttrends und die wichtigsten Highlights von der Intersolar – kompakt, fundiert und direkt in Ihr Postfach.