Die Bundesnetzagentur (BNetzA) geht für den Monat August von einer neu installierten Photovoltaikleistung von 1.687,7 Megawatt (MW) aus. Diese Zahl setzt sich aus dem bis zum 14. September registrierten Nettozubau von 1.466,7 MW sowie einem Aufschlag von 15 Prozent auf den Bruttozubau von 1.475,6 MW zur Berücksichtigung von Nachmeldungen zusammen. Damit liegt der Zubau unter dem Ergebnis des Vormonats mit 1.854 MW und auch deutlich unter dem Wert von August 2025 mit 2.045 MW.
Aufgrund des gesunkenen Zubaus ist der von der BNetzA veröffentlichte Zielwert für den monatlichen Zubau etwas weniger gesunken als im Vormonat. Um das Ziel von 215 Gigawatt (GW) Solarleistung im Jahr 2030 zu erreichen, muss der monatliche Zubau jetzt bei durchschnittlich 1.649 MW liegen.
Betrachtet man die Zahlen im Detail, so lässt sich der im Vergleich zum Vormonat gesunkene Zubau auf die Abnahme im Freiflächensegment von 1.053 MW im Juli auf 977 MW im August zurückführen. Bei Gebäudesolaranlagen gab es ebenfalls eine deutliche Abnahme von 757 MW im Juli auf 440 MW im August. Steckerfertige Solaranlagen kamen im August auf 58 MW (Juli: 66 MW). Sonstige PV-Anlagen, wie etwa Anlagen an Lärmschutzwänden oder über großen Parkplätzen, spielten im August erneut keine Rolle.
Die BNetzA geht für die ersten acht Monate dieses Jahres von einem PV-Zubau von 11,4 GW aus. Ende August waren in Deutschland insgesamt 6.314.153 Photovoltaikanlagen mit einer kumulierten Leistung von 129 GW am Netz.
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