Die Bundesnetzagentur geht von einem Photovoltaik-Zubau von 16,4 Gigawatt im Jahr 2025 aus. Damit liegt sie gut ein Gigawatt unter der Prognose des Bundesverbandes Solarwirtschaft vom 5. Januar in Höhe von 17,5 Gigawatt. Beide Abschätzungen beziehen sich auf die Registrierungen im Marktstammdatenregister zuzüglich Abschätzungen für Nachmeldungen, insbesondere für den Monat Dezember. Eine abschließende Analyse der Zubauzahlen kündigt die Bundesnetzagentur für Mitte Januar an. Es ist also gut möglich, dass sich der Wert noch der BSW-Prognose annähert. In beiden Fällen liegt der Zubau unter den 17,7 Gigawatt des Vorjahres.
Laut der Bundesnetzagentur entfiel knapp die Hälfte der zugebauten Leistung im Jahr 2025 auf Gebäudesolaranlagen und die andere Hälfte auf Freiflächensolaranlagen. Im Vorjahr war die Leistung bei Gebäudesolaranlagen noch doppelt so hoch wie bei Freiflächensolaranlagen. Mit 4,5 Gigawatt wurde in Bayern 2025 die meiste Solarleistung auf Bundeslandebene installiert. Am Jahresende 2025 betrug die installierte Gesamtleistung der Solarenergie in Deutschland 117 Gigawatt. Um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solarenergie im Jahr 2030 zu erreichen, müssten künftig jährlich durchschnittlich 19,6 Gigawatt Solarleistung zugebaut werden.
Als steckerfertige Solaranlagen (Balkonkraftwerke) waren 2025 etwa 430.000 Anlagen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert. Dies entspricht einem Anteil von 3,2 Prozent am gesamten deutschen Solarzubau bzw. 0,5 Gigawatt Solarleistung. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 2,5 Prozent (0,4 Gigawatt).
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