Auf einer Pressekonferenz vor dem Bundeskanzleramt hat ein breites Bündnis aus Klimaschutz-, Sozial-, Landwirtschafts-, Mieterschutz- und Blaulichtorganisationen sowie Gewerkschaften und Kirchen heute einen Fünf-Punkte-Plan zum Schutz gegen die Folgen des Klimawandels vorgelegt. In dem Plan fordern die Organisationen die Einberufung eines Hitzegipfels, die Erstellung eines bundesweiten Hitzeschutzplans und die Verankerung der Gemeinschaftsaufgabe »Kommunaler Klimaschutz« sowie »Naturschutz und Klimaanpassung« im Grundgesetz. Darüber hinaus sollen Klimaschutz und Klimaanpassung finanziert und die Abkehr von fossilen Brennstoffen beschleunigt werden.
»Die menschengemachte Klimakrise verschärft Hitzewellen, Ernteausfälle und Wasserknappheit. Besonders Kinder, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen leiden unter den Folgen. Rettungskräfte sind im Dauereinsatz, Pflegeheime mussten wegen der hohen Temperaturen evakuiert werden. Wir fordern Bundeskanzler Merz und sein Kabinett dazu auf, einen Hitzegipfel einzuberufen. Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Aktivitäten strategisch aufeinander abstimmen. Zivilgesellschaft und Forschung müssen gehört und ihre Erkenntnisse beim politischen Handeln umfänglich berücksichtigt werden«, so die Organisationen.
Zu dem Bündnis zählen folgende Organisationen: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bürgerlobby Klimaschutz (CCL-D), Bürgerwärme for Future, Campact, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Der Paritätische Gesamtverband, Deutscher Bahnkunden-Verband, Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW), Deutsche Klima-Stiftung, Deutscher Mieterbund (DMB), Deutscher Naturschutzring, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost, Fridays for Future, Germanwatch, GermanZero e.V., Gaswende, Greenpeace Deutschland, Humanistischer Verband Deutschlands, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Jugend des Deutschen Alpenvereins, Katholikenrat Düren, Klima-Allianz Deutschland, Klima-Bündnis, Naturschutzbund Deutschland (NABU) Naturschutzjugend im NABU (NAJU), Naturfreunde Deutschlands, Protect the Planet, Robin Wood, Umweltinstitut München, Verband Christlicher Pfadfinder*innen, WWF Deutschland.
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