BNetzA: PV-Zubau sinkt im schneereichen Februar auf 935 Megawatt

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) geht für den Monat Februar von einer neu installierten Solarleistung von 935,3 Megawatt (MW) aus. Diese Zahl setzt sich aus den bis zum 16. März registrierten Anlagen sowie einem Aufschlag von zehn Prozent zur Berücksichtigung von Nachmeldungen zusammen. Nach Abzug der Stilllegungen ergibt sich ein Nettozubau von 930 MW. Damit liegt der Zubau sowohl unter dem Ergebnis des Vormonats mit 1.149 MW als auch unter dem Wert von Februar 2025 mit 1.822 MW. Wie in den vergangenen Monaten üblich, ist davon auszugehen, dass der Wert für den Februar-Zubau noch steigt, da sich der zehnprozentige Aufschlag der BNetzA regelmäßig als zu niedrig erwiesen hat.

Der von der BNetzA mit den Zahlen für Februar 2026 veröffentlichte Zielwert für den monatlichen Zubau ist aufgrund des sehr niedrigen Zubaus spürbar gestiegen. Um das Ziel von 215 Gigawatt (GW) Solarleistung im Jahr 2030 zu erreichen, muss der monatliche Zubau jetzt bei durchschnittlich 1.646 MW liegen. Ende Januar waren in Deutschland insgesamt 5.802.675 Photovoltaikanlagen mit einer kumulierten Leistung von 120 GW am Netz.

Betrachtet man die Zahlen im Detail, so lässt sich der im Vergleich zum Vormonat gesunkene Zubau auf einen deutlichen Rückgang bei Gebäudesolaranlagen zurückführen. Mit 273 MW fiel dieser im verschneiten Februar deutlich geringer aus als im Januar mit 580 MW. Der Zubau bei Freiflächenanlagen stagnierte mit 521 MW auf niedrigem Niveau.
Mit einer Leistung von 19 MW tragen Balkonkraftwerke weiterhin nur wenig zum Zubau bei (im Vormonat waren es 16 MW). Das Interesse an Balkonkraftwerken ist somit weiterhin rückläufig. Der Rückgang in diesem Segment ist allerdings auch saisonbedingt. Sonstige PV-Anlagen, wie etwa Anlagen an Lärmschutzwänden oder über großen Parkplätzen, spielten mit lediglich 0 MW im Februar keine Rolle.

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Zubau im Februar

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