BNEtzA: PV-Zubau sinkt im Januar auf 1,1 Gigawatt

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) geht für den Monat Januar von einer neu installierten Solarleistung von 1.113 Megawatt (MW) aus. Diese Zahl setzt sich aus den bis zum 17. Februar registrierten Anlagen sowie einem Aufschlag von zehn Prozent zur Berücksichtigung von Nachmeldungen zusammen. Nach Abzug der Stilllegungen ergibt sich ein Nettozubau von 1.105 MW. Damit liegt der Zubau sowohl unter dem Ergebnis des Vormonats mit 1.401 MW als auch unter dem Wert von Januar 2025 mit 1.565 MW. Wie in den letzten Monaten üblich, ist davon auszugehen, dass der Wert für den Januar-Zubau noch steigt, da sich der 10-prozentige Aufschlag der BNetzA regelmäßig als zu niedrig erwiesen hat.

Der von der BNetzA mit den Zahlen für Januar 2026 veröffentlichte Zielwert für den monatlichen Zubau ist aufgrund des eher niedrigen Zubaus leicht gestiegen. Um das Ziel von 215 Gigawatt (GW) Solarleistung im Jahr 2030 zu erreichen, muss der monatliche Zubau jetzt bei durchschnittlich 1.636 MW liegen. Ende Januar waren in Deutschland insgesamt 5.761.232 Photovoltaikanlagen mit einer kumulierten Leistung von 118 GW am Netz.

Betrachtet man die Zahlen im Detail, so lässt sich der im Vergleich zum Vormonat gesunkene Zubau auf einen erneuten Rückgang bei Freiflächenanlagen zurückführen. Mit 511 MW fiel dieser im Januar deutlich geringer aus als im Dezember mit 700 MW bzw. im November mit 1.292 MW. Der Zubau bei Gebäudesolaranlagen stagnierte mit 485 MW auf niedrigem Niveau.

Mit einer Leistung von 15 MW tragen Balkonkraftwerke weiterhin nur wenig zum Zubau bei (im Vormonat waren es 21 MW). Das Interesse an Balkonkraftwerken ist somit weiterhin rückläufig. Der Rückgang in diesem Segment ist allerdings auch saisonbedingt. Sonstige PV-Anlagen, wie etwa Anlagen an Lärmschutzwänden oder über großen Parkplätzen, spielten mit lediglich 0,4 MW im Januar keine Rolle.

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Zubau Januar

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