Ab dem 8. Januar 2026 geht das Berliner Solarförderprogramm SolarPLUS mit einer neuen Förderstruktur an den Start. Gestrichen wurde die Förderung von Steckersolargeräten, Balkonkraftwerke seien auch ohne Förderung bereits wirtschaftlich. »Im nächsten Schritt nehmen wir verstärkt die großen Dächer Berlins in den Blick: auf Gewerbehallen, Industriebauten und Mehrfamilienhäusern,« so Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Auch Mieterstromprojekte und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung werden weiterhin gefördert.
Das neue SolarPLUS-Programm unterscheidet künftig zwischen zwei Förderbereichen: SolarPLUS S für Eigenheime (Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser) sowie SolarPLUS L für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe, Industrie und andere gewerbliche Akteure. SolarPLUS S bietet Pauschalen für Zählerschränke, Photovoltaikanlagen mit Speicher und denkmalgerechte Solaranlagen. Je größer die Solaranlage, desto höher die Förderung. SolarPLUS L unterstützt größere Projekte wie Photovoltaikanlagen mit Stromspeichern, Gutachten, Studien, Konzepte und Sonderlösungen wie die Kombination von Gründächern mit Photovoltaikanlagen oder die Installation von Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden und Fassaden.
Seit Beginn des Programms wurden bis zum 30. November 2025 insgesamt 36.846 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 41,6 Millionen Euro eingereicht. 28.647 Anträge wurden bereits bewilligt, mit einem Bewilligungsvolumen von etwa 29,5 Millionen Euro. Für die Jahre 2026 und 2027 sind im Haushaltsentwurf des Senats jeweils zehn Millionen Euro für die Förderung vorgesehen.
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